Wertschutzschränke

Tipps & Infos zum Tresorkauf


Wir möchten, dass Sie bei uns genau den Tresor finden, der Ihren Erfordernissen und ihren Bedarf entspricht. Daher haben wir Ihnen hier einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen bei Ihren Überlegungen behilflich sein sollen. Der Kauf von einem Tresor ist Vertrauenssache −11 achten Sie deshalb auf Qualität und Kompetenz

Die richtige Größe des Tresors

Überlegen Sie, was Sie im Tresor aufbewahren möchten oder müssen! Denn es gilt auch Gesetzliche Vorgaben zu erfüllen. Tresore sind nicht nur in Geschäftsräumen wichtig für die sichere Aufbewahrung wertvoller Daten und Unterlagen wie bzw. sich vor Wirtschaftsspionage zu schützen.

KonTraG: laut dem KonTraG (Gesetz: Regelungen zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich) ist es seit dem 01.01.2002 gesetzliche Pflicht digital erstellte Dokumente auch digital zu archivieren. Diese Aspekte sollten mit einfließen beim Kauf eines Tresores. Im privaten Bereich sind ähnliche Dinge wichtig. Diese Überlegungen rund um den Tresor sind im Schadensfall besonders wichtig für Ihren Versicherungsschutz. Für bestimmte Gegenstände und Objekte sind besondere Sicherheitsstufen durch die Versicherer vorgegeben − die richtige Beratung vor dem Kauf der Tresore schützt im Schadensfall vor unliebsamen Überraschungen. Planen Sie bei Ihren Kauf der Tresore ebenfalls mit ein, ob die zu schützenden Wertgegenstände einen besonderen, umfassenden Schutz gegen Feuer und/oder Einbruch haben sollten, den ein Tresor erfüllen soll. Nur Tresore mit anerkannten und gut sichtbar angebrachten Sicherheitszertifikaten weisen diesen besonderen Schutz vor Feuer und/oder Einbruch auf. Auch das anschließen einer Einbruchmeldeanlage ist möglich. So sind Sie bei einem Schadensfall mit solch einem Tresor immer auf der sicheren Seite, da Ihr Versicherer diese Tresore mit Sicherheitszertifikat anerkennt und es so keine Komplikationen mit Ihrer Versicherung gibt.

Die Art des Tresors

Soll Ihr Tresor neben dem Einbruchschutz auch über Feuerschutz verfügen?

Die DIN 4102 ist kein Feuerschutz für Tresore, sondern nur bestimmte Materialien sind auf Feuersicherheit getestet worden.

Diese Produkte bieten keinen Schutz gegen Brände!!

Die DIN 4102 kann sich nur auf die eingebauten Materialien beziehen, denn diese Norm regelt nur die Prüfung von Baustoffen und Bauteilen. Tresore mit einem zertifizierten Brandschutz sind auch mit Dichtungssystemen gebaut, im den meisten Fällen Thermobänder die sich auf das 8fache ihres Volumens vergrößern können die für einen hochwertigen Brandschutz unbedingt erforderlich sind. Bei zertifizierten Produkten wird die maximal zulässige Temperaturerhöhung genau vorgeschrieben.

Bei feuersicheren Tresoren wird folgenden Einstufungen unterschieden:

P = Hitzeempfindliche Papierdokumente, jedoch nicht solche Papierarten, bei denen unter 170 °1C Informationen verloren gehen.

DIS= Hitze- und feuchtigkeitsempfindliche Datenträger, z. B. Disketten, jedoch nicht solche, bei denen unter 50 °C Informationen verloren gehen.

Feuergeschützte Tresore nach EN 15659 (Leichte Brandschutzschränke) schützen Dokumente und Wertgegenstände 30 bzw. 60 Minuten gegen Hitzeeinwirkung LFS heißt leichter Feuerschutz(LFS 30 P bzw. LFS 60 P). Damit liegen die Anforderungen unterhalb von S 60 P nach EN 1047-1.

Tresore mit Feuerschutz nach EN 1047-1 schützen den Inhalt des Tresors 60 bzw. 120 Minuten vor Feuer, Brandgasen und Löschwasser. Sie müssen den härtesten Feuertest der Materialprüfungsanstalt der Technischen Universität Braunschweig überstehen. Dabei wird der Tresor 60 bzw. 120 Minuten auf 1090 °C erhitzt und anschließend aus 9,15 m Höhe auf ein Kiesbett gestürzt. Das entspricht einem Sturz aus dem 3. Stockwerk eines brennenden Gebäudes. Während des Tests darf die Temperatur im Inneren des Tresors nur um eine bestimmte Grad zahl ansteigen

Das bedeutet folgende Einteilung: S 60 P (60 Minuten): maximale Temperatureröhung: 150 °C; maximale relative Luftfeuchtigkeit
S 120 P (120 Minuten): maximale Temperaturerhöhung: 150 °C;maximale relative Luftfeuchtigkeit
S 60 DIS (60 Minuten): maximale Temperaturerhöhung: 30 °C; maximale relative Luftfeuchtigkeit :85 %
S 120 DIS (120 Minuten): maximale Temperaturerhöhung: 30 °C; maximale relative Luftfeuchtigkeit :85 %

Tresore können Sie allein mit Feuerschutz oder aber in Kombination mit Einbruchschutz erhalten. Auch hier empfiehlt es sich, den Kombitresor (Einbruchschutz und Feuerschutz) zu wählen.

Für Firmen kann es sogar eine Existenzbedrohung darstellen, wenn wichtige Unterlagen gestohlen oder durch Brand vernichtet werden. Fehlen EDV-Unterlagen, Aufträge, Konstruktionsunterlagen oder Bilanzen, kann dies den Ruin des Unternehmens bedeuten. Beispielsweise müssen Firmen die Jahresbilanzen bis zu sechs bzw. zehn Jahren für eine eventuelle Steuerprüfung aufheben. Ein Tresor schützt dabei nicht nur gegen Diebstahl und Feuer, sondern erhöht den Versicherungsschutz.

Der Standort eines Tresors

Einen Tresor sollten Sie weder sehr hoher Luftfeuchtigkeit noch direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, da beide Extreme dem Material schaden können. Beachten Sie bei der Wahl des Platzes das Temperatur und Feuchtigkeit nicht zum Problem wird. Tresore sollten nicht in feuchten Kellern untergebracht werden. Sie sollten wenn sie im Keller untergebracht werden auf einem Sockel stehen ( gegen Wasserschäden schützen!!) Datentresore und Dokumententresore sollten nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, denn die Feuerschutz-Isolierung reagiert auf Temperaturanstiege.

Widerstandsgrade und Versicherungsschutz

Der Widerstandsgrad des Tresors ist wichtig, wenn es um den Versicherungsschutz für den Tresorinhalt geht. Generell gilt: Je höher der Widerstandsgrad des Tresors ist, umso höher lässt sich der Inhalt versichern. Die durchschnittlichen Versicherungssummen für die einzelnen Widerstandsgrade können Sie -hier- nachlesen.

In einigen Branchen oder bei bestimmten Verwendungszwecken sind seitens der Versicherungen definierte Versicherungssummen vorgegeben, die einen bestimmten Widerstandsgrad erfordern. In diesem Fall empfiehlt es sich, vor dem Kauf des Tresors mit der eigenen Versicherung Rücksprache zu halten.

Soll Ihr Tresor mit Komponenten zum Anschluss an eine Einbruchmeldeanlage (EMA) vorgerüstet werden? Beim Anschluss an eine VdS-geprüfte Einbruchmeldeanlage erhöht - in der Regel verdoppelt - sich der Versicherungsschutz.

Gesetzliche Vorgaben

Soll der Tresor im gewerblichen Bereich genutzt werden, sollten Sie prüfen, ob für Ihre Branche gesetzliche Bestimmungen existieren, die von Ihnen fordern bestimmte Widerstandsgrade einzuhalten. Diese Forderungen können z.B. bei Betäubungsmitteltresore in Apotheken, Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Frage kommen.

Bei Wertschutztresoren der Widerstandsgrade N (0) bis V nach EN 1143-1 bei einem Gewicht unter 1.000 kg wird eine Verankerung empfohlen oder sogar vorgeschrieben.

Im Bereich der Waffenschränke sind die Vorgaben des Waffengesetzes bindend.

Datenschutztresore

Laut Gesetz können Sie persönlich dafühaftbar gemacht werden, wenn Ihre Datenträger abhandenkommen oder zerstört werden. Daher ist die Anschaffung eines Datensicherungsschranks unbedingt notwendig. Die zutreffenden gesetzlichen Regelungen betreffen hauptsächlich den Datenschutz und sind verankert im Produkthaftungsgesetz, im Umweltschutzgesetz, im Bundesdaten-Schutzgesetz, sowie in den Richtlinien der Sachversicherer und den Qualitätssicherungssystemen ISO 9001 − EN29001. Des Weiteren stipuliert auch das Gesetz betreffs der Regelungen zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich die Pflicht eines jeden Unternehmens, digital erstellte Dokumente auch digital zu archivieren und in einem Datensicherungsschrank (Datensafe) aufzubewahren. Diese gesetzlich festgelegte Pflicht trat am 1.1.2002 in Kraft. Bis zu diesem Zeitpunkt mussten Daten und Informationen lediglich in Papierform vorweisbar sein. Seit diesem Zeitpunkt genügt diese Art der Archivierung jedoch nicht mehr aus, sondern bedarf auch einer Sicherung auf digitalen Datenträgern und der Aufbewahrung in einem Datensicherungsschrank (Datensafe). Die Pflicht zur Anschaffung eines Datensicherungsschranks (Datensafe)s beruht auf der Tatsache, dass diese Regelungen zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich die persönliche Haftung der Unternehmensleitung verschärfte.

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